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Gerangel um SVP-Kandidaten

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In der Südtiroler Volkspartei (SVP) haben gestern die 280 Ortsobleute über die KandidatInnen für die Parlamentswahlen abgestimmt. Im Vorfeld gab es bereits einen heftigen Richtungsstreit, denn in den Jahren zuvor wurden die BewerberInnen einmütig vorgeschlagen. SVP-Obmann Philipp Achammer und Landeshauptmann Arno Kompatscher sahen sich deshalb dazu veranlasst, sich für einen offenen und fairen parteiinternen Wettbewerb auszusprechen. Der Wettbewerb der verschiedenen Ideen und Ausrichtungen sei gerade eine der Stärken der Südtiroler Volkspartei als Sammelpartei.

Nachdem die schwarz-grüne Tiroler Landesregierung am Montag ein 25 Mio. Euro schweres Anti-Teuerungspaket beschlossen hatte, hagelt es Kritik der oppositionellen FPÖ, NEOS und Liste Fritz. FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger sah ein „politisches Armutszeugnis“ und forderte weitergehende Entlastungen. NEOS-Landessprecher und Spitzenkandidat Dominik Oberhofer nannte das Paket eine reine medienwirksame „Show-Politik“. Der Liste Fritz fehlen Maßnahmen für den Mittelstand. (TT, pn)

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