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Noch kompensieren schmelzende Gletscher die Trockenheit in Tirol

Im Gegensatz zu vielen anderen Regionen Europas, die derzeit unter der anhaltenden Dürre leiden, ist die Lage in Tirol relativ undramatisch. Das liegt vor allem auch am Gletscher-Schmelzwasser. In wenigen Jahrzehnten wird davon aber wohl nicht mehr viel übrig sein.

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Blick auf den Pitztaler Gletscher: Innerhalb der nächsten 30 Jahre dürfte das Eis weitgehend verschwunden sein, wenn die aktuelle Entwicklung so weitergeht.
© Alpenverein/Vincent Sufiyan

Innsbruck – Während viele europäische Regionen immer stärker unter der anhaltenden Trockenheit leiden, ist die Lage in Tirol derzeit "nicht dramatisch". Zwar führen die meisten Gewässer im heurigen Sommer weniger Wasser als gewöhnlich. Dies ist laut Klaus Niedertscheider, Leiter des Sachgebietes Hydrografie und Hydrologie beim Land Tirol, auf geringere Niederschläge zurückzuführen. Doch auch bei fehlendem Niederschlag gebe es in Tirol vorerst genug Wasser und Basisabfluss.

Es kann künftig im ungünstigsten Fall passieren, dass man bei Trinkwasser aufpassen und temporär und regional Maßnahmen wie Gartengießverbote setzen muss.
Helmut Habersack, Institut für Wasserbau, Hydraulik und Fließgewässerforschung an der Boku Wien

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