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Heftige Unwetter in Italien: Zwei Tote und mehrere Verletzte in der Toskana

In einem Park nahe der Stadt Lucca wurden ein Mann und eine Frau von Bäumen erschlagen. Vier Personen wurden auf einem Campingplatz im Badeort Marina die Massa von umstürzenden Bäumen verletzt.

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Rom, Lucca – Schwere Unwetter haben am Donnerstag Italien heimgesucht und vor allem in der Toskana und in Ligurien erhebliche Schäden verursacht. Zwei Personen wurden in der Toskana von Bäumen erschlagen, die starker Wind zu Fall gebracht hatte. Die Opfer – ein Mann und eine Frau – starben nahe der Stadt Lucca und in einem Park in Carrara.

Weitere vier Personen, die sich auf einem Campingplatz in der toskanischen Badeortschaft Marina di Massa aufhielten, wurden ebenfalls durch umfallende Bäume verletzt. Eine vierte Person musste aus einem Wohnwagen befreit werden, auf den ein Baum gestürzt war. Auch in Camaiore bei Lucca wurde eine Person von einem Baum getroffen und verletzt, und in Florenz verursachen entwurzelte Bäume Schäden an mehreren Stellen in der Stadt.

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Starker Schirokko-Wind wehte in ganz Italien und richtete Schaden an. Betroffen waren vor allem Badeanstalten in der Toskana. Der Wind erreichte Geschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern, berichtete der Präsident der Region Toskana, Eugenio Giani. In der Gemeinde Luni in der Region Ligurien ließ der Sturm den Strom ausfallen.

Wegen starken Windes und Regens lösten sich einige Fragmente des Glockenturms der Markusbasilika in Venedig. Niemand wurde durch die herabstürzenden Mauerteile verletzt. Touristen, die den Glockenturm besichtigten, verließen das Monument, das Gelände wurde abgeriegelt, berichteten lokale Medien.

Italien erlebt einen Sommer der Wettextreme. Nach einer langen Hitzewelle wird das Land seit einigen Tagen von Unwettern heimgesucht. Zuletzt tobten zudem schwere Brände auf der Insel Pantelleria zwischen Sizilien und Tunesien. (APA)

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