Entgeltliche Einschaltung

Stromabschaltung im Defereggen schafft Spannungen

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Ohne Strom muss man improvisieren.
© Oblasser

St. Jakob, St. Veit i. D. – Mehrmals in diesem Sommer wurde in St. Veit und St. Jakob im Defereggental der Strom abgeschaltet, teils für viele Stunden. Darüber regt sich Unternehmer Manfred Berger aus St. Veit auf. „Mitten in der Hauptsaison den Strom abzuschalten, das ist nicht nur für Hoteliers eine Katastrophe, sondern für alle.“ Er sehe ein, dass das für Reparaturen oder eine Netzverbesserung nötig sei, sagt Berger. „Aber doch nicht den ganzen Tag.“

Entgeltliche Einschaltung

Die Bürgermeister Ingo Hafele (St. Jakob) und Vitus Monitzer (St. Veit) klären auf. „Es geht um den Bau der neuen Galerien auf der Landesstraße“, sagt Monitzer. „Im Zug der Arbeiten wird auch die Stromverkabelung erneuert. Das geht nur, wenn der Strom abgeschaltet ist.“ Würde man die Arbeiten an den Galerien und der Verkabelung nicht im Sommer machen, bestehe die Gefahr, dass ein früher Wintereinbruch die Fertigstellung verhindere, sagt Hafele.

Thomas Rieder von der Tinetz bestätigt, dass die Abschaltungen unumgänglich seien, und meint, dass die Zeiträume aufgrund von Gewittern oder anderen Störungen nicht immer auf die Minute genau vorgeplant werden können. Sie würden so kurz wie irgend möglich gehalten. Notstromaggregate hätten hier nicht geholfen, das Versorgungsgebiet sei dafür zu groß, so Rieder. (co)

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