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„Mehr Fritz“ im Land als großes Ziel: „Wir leben saubere Politik“

Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint: „Wir leben saubere Politik – inhaltlich und personell.“

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Schon jetzt mehr „Fritzen“ denn je: Andrea Haselwanter-Schneider (4. v. l.) und Markus Sint (5. v. l.) sind stolz auf „neue Breite“ in ihrer Bürgerpartei.
© Böhm

Innsbruck – Es sind die unendlichen Weiten der Oppositionsarbeit, in denen sich die Liste Fritz seit 2008 im Tiroler Landtag abmüht, Missstände aufzeigt, gegen den „Ausverkauf der Heimat“ ankämpft und für soziale Gerechtigkeit eintritt. Ist alles nur schlecht im Land? Haftet an der Partei, die nach ihrem anfänglichen steilen Aufstieg seit 2013 mit zwei Mandataren im Landtag sitzt, ein stets nörgelndes und mieselsüchtiges Image? „Mitnichten“, kontern Spitzenkandidatin Andrea Haselwanter-Schneider und Klubchef Markus Sint. Abgefragt wurde das nämlich auch schon einmal, die Bevölkerung habe einen entspannten Zugang dazu, heißt es. Also kein Thema.

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„Es ist nicht alles schlecht, aber vieles geht besser. Das soziale Netz ist gut, aber ausbaufähig. Wir nehmen die Politik mit den Menschen und für die Menschen ernst“, sagt Haselwanter-Schneider. Pflege, soziale Sicherheit und die Vertretung von Arbeitnehmerinteressen – Haselwanter-Schneider möchte als „politische Streetworkerin“ punkten. Sint bezeichnet sich als Schutzschild einer „sauberen und unabhängigen Politik“, der keinen Widerspruch in der Kritik an notwendigen Veränderungen im Land und funktionierenden Strukturen sieht. „Wer gegen etwas ist, kann auch für etwas sein. Wenn jemand eine Idee hat, wie es besser geht, der kann zwangsläufig nicht mit der derzeitigen Situation zufrieden sein.“

72 KandidatInnen finden sich auf der Landesliste, Parteigründer und Ex-AK-Präsident Fritz Dinkhauser symbolisch an der letzten Stelle. Haselwanter-Schneider und Sint führen sie an und verweisen darauf, dass die Liste Fritz breiter als je zuvor aufgestellt sei. Mit Herwig Zöttl aus Igls (Platz 3), Gabriele Madersbacher aus Wörgl (4), Robert Greil aus Polling (5), Günther Hatz aus Lienz (6), Josef Niedermoser aus St. Jakob in Haus (7) sowie Adeline Blümel aus Mötz (8) präsentierten sie am Donnerstag ihre engsten Mitstreiter.

Umfragen verheißen der Liste Fritz aktuell einen Zugewinn von ein bis zwei Mandaten. Und was fangen Haselwanter-Schneider und Markus Sint damit an? Mit dem jetzigen „System ÖVP“ können sie nicht, nach wie vor hoffen sie auf Alternativen und einen Sinneswandel „in der verknoteten Volkspartei“. Eine in der „konstruktiven Oppositionsarbeit“ ist für beide die wahrscheinlichste Variante, Überraschungen nicht ausgeschlossen. Ihrer politischen Orientierung wollen sie stets treu bleiben. „Es ist wichtig, immer für alle und jeden ein offenes Ohr zu haben.“ (pn)


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