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Peugeot e-Traveller: Löbliche Packeselei für mittlere Distanzen

Der e-Traveller von Peugeot hat Platz für acht Insassen und gibt CO2-Emissionen nicht die geringste Chance.

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Der e-Traveller von Peugeot setzt vor allem auf eines: ein immens großes Raumangebot.
© Höscheler

Aldrans – Er kann vieles, aber er kann nicht alles, er ist weder Sprinter noch Dauerläufer, vielmehr setzt er auf fulminant erscheinende Packeselei und Emissionsfreiheit. Die Rede ist vom e-Traveller von Peugeot, der uns vor einigen Wochen in der mittleren Länge (L2) zu Testzwecken zur Verfügung stand. Auftrumpfen kann er mit zwei Stärken, seiner Technologie und seinem Raumangebot. Mag sein, dass der Elektroantrieb des e-Traveller im Wettbewerbsumfeld nicht mehr das Neueste ist, doch er ist immerhin in der Lage, ein mehr als zwei Tonnen schweres und fast fünf Meter langes Fahrzeug in Bewegung zu versetzen.

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Das Aggregat, mit 136 PS und 260 Newtonmetern maximalem Drehmoment bewehrt, besticht mit unaufgeregter Kraftübertragung, wohltuender Stille und natürlich mit dem Verzicht auf das Ausbringen von schädlichen Luftschadstoffen. Damit kauft er den Verbrennern, die für den Traveller nicht mehr lieferbar sind, die Schneid ab. Die Konzentration auf den alternativen Antrieb bringt jedoch zwei Einschränkungen mit sich: Die Beschleunigung von null auf 100 km/h erfolgt in gemächlichen 13,3 Sekunden, mehr als 130 km/h sind nicht möglich. Eile mit Weile ist folglich das Motto für den e-Traveller.

Das gilt zudem für die Reichweite. Im Test, der einige alpine Steigungen und Autobahnetappen inkludierte, wollte der 75-kWh-Akku nicht mehr als 225 Kilometer ermöglichen. Recht zügig kann es dann an der Ladesäule zugehen, sofern eine Berechtigung für ein schnelles Laden vorliegt. Bis zu 100 kW lassen sich anzapfen, damit können in knapp 45 Minuten immerhin 80 Prozent des Speichers befüllt werden.

Apropos befüllen. Immer wieder beeindruckt der Personentransporter mit seinem Fassungsvermögen – bis zu acht Insassen haben in der von uns gefahrenen Businessvariante bekömmlich Platz. Für sperriges Ladegut offeriert der e-Traveller (L2) bis zu vier Kubikmeter. Diese Variabilität ist im Alltag ein hohes Gut, der Verzicht auf teure, konventionelle und nebenbei nicht gerade umweltfreundliche Kraftstoffe mehr als ein erfreuliches Nebenprodukt. Günstig ist das Modell erwartungsgemäß nicht, 72.970 Euro kostet das Testfahrzeug. (hösch)

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Die Technik

Motor: Elektroantrieb

Speicher: Lithium-Ionen-Akku

Drehmoment: 260 Nm

Leistung: 100 kW/136 PS

L/B/H: 4956/1920/1890 mm

Gewicht: 2140/3100 kg

Kofferraumvolumen: 603 – 3968 l

Kapazität: 75 kWh

Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h

0 – 100 km/h: 13,3 Sekunden

Reichweite: 225 Kilometer (Test)

Kraftübertragung: Vorderradantrieb

Preis: 72.970 Euro

CO²-Emission: 0 g/km


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