Landesgericht Innsbruck

Urteil vertagt: Ex-Polizist aus dem Oberland auf der Anklagebank

Die Verhandlung gegen einen Ex-Polizisten am Landesgericht wurde vertagt, um einen weiteren Zeugen vorzuladen.
© Böhm

Innsbruck – Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung und Veruntreuung: So lauteten die Vorwürfe, die einen Ex-Polizisten (31) am Montag auf die Anklagebank des Landesgerichts brachten. Konkret soll der Oberländer laut Anklage mit einer Frau gegen ihren Willen Geschlechtsverkehr gehabt haben. Außerdem wird ihm vorgeworfen, einen Ring des angeblichen Opfers veruntreut zu haben. Zum Zeitpunkt der vermeintlichen Straftaten war der Angeklagte noch Polizist, Anfang Juni hat er seinen Dienst quittiert. Kurz nach Verhandlungsbeginn stellte die Strafverteidigerin des Oberländers einen Antrag auf Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Staatsanwältin hatte nichts dagegen, die Richterin stimmte zu. So fand die Verhandlung im Anschluss hinter der verschlossenen Tür statt. Die ging etwa drei Stunden später wieder auf. „Urteil hat es keines gegeben, die Verhandlung wurde vertagt, um einen Zeugen vorzuladen und ein Gutachten einzuholen“, erklärte Andreas Stutter, Vizepräsident des Landesgerichts. Für den Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung. (TT)

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