Agrar-Geld für Schule in Wenns ist zweckgebunden
Wenns – Lange dauern die Ferien auch für die Wenner Volksschüler nicht mehr, denn in zwei Wochen geht er wieder los – der Ernst des Lebens. Trotzdem wird es für die Schüler der Pitztaler Gemeinde noch eine Zeitlang anders sein als lange gewohnt, denn der Umzug in die frisch sanierte Volksschule wird sich noch hinziehen: „Die Volksschule startet in den neuen alten Räumlichkeiten erst am 3. Oktober“, so Bürgermeister Patrick Holzknecht, denn noch wird im und um das Gebäude eifrig gewerkelt. Derweil werden die Volksschüler weiterhin für drei Wochen im Ausweichquartier untergebracht sein – im Mehrzwecksaal und Vereinsheim.
Was die Finanzierung der neuen Naturparkschule angeht, beschäftigt sich der Gemeinderat fast bei jeder Sitzung mit Gewerken. Auch in der Vorwoche stand die Volksschule wieder, wenn auch nur indirekt, auf der Tagesordnung. Es ging nämlich um den Übertrag von 300.000 Euro der Gemeindegutsagrargemeinschaft Wenns auf das Gemeindekonto. Diese sind nämlich bereits ins diesjährige Budget der Pitztaler Kommune eingetragen. „Aber wir brauchten dennoch den offiziellen Beschluss“, so BM Holzknecht. Diese Summe „ist zweckgebunden für die Sanierung der Volksschule“, erklärt der Dorfchef. Die Arbeiten würden gut voranschreiten, „wir sind gerade bei der Fertigstellung“.
Die doch nicht unerhebliche Summe, die von der Agrar an die Gemeinde überwiesen wird, kommt übrigens durch Holzverkäufe zustande. Der Holzpreis sei derzeit hoch. Agrar-Überweisungen an die Gemeinde habe es „schon öfters gegeben“. (pascal)
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