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Tiefkühlpizzen im Test: Konkurrenz fürs Restaurant aus dem Eisfach

Der klare Sieger des TT-Tiefkühlpizza-Tests ist die Ofenfrische von „Dr. Oetker“.
© Lutz

Hersteller von Tiefkühlpizzen arbeiten eifrig daran, die Qualität ihrer Produkte zu verbessern und wollen mit Restaurants konkurrieren. Die TT hat einen Test gemacht.

Von Manuel Lutz

Innsbruck – Den italienischen Pizzaioli läuft es wohl kalt den Rücken runter. Denn eine Tiefkühlpizza soll es mit ihren Restaurantpizzen aufnehmen. So verspricht es zumindest Christoph Schramm, Gründer und Geschäftsführer von Gustavo Gusto. Von der Größe stimmt dies zumindest. Mit einem Durchmesser von rund 30 Zentimetern hat die Tiefkühlpizza die passenden Maße. Durch den Verzicht auf Geschmacksverstärker, künstliche Aromen sowie künstliche Backtriebmittel soll die Pizza „wie in einem guten italienischen Restaurant“ schmecken.

Für Siegfried Weber, Mitglied der Geschäftsleitung des Tiefkühlproduzenten Freiberger mit Sitz in Oberhofen, ist klar: „Die Produktqualität der tiefgekühlten Pizzaprodukte wird, zumindest in der Freiberger Gruppe, ständig verbessert.“ Ob der italienische Klassiker aus dem Gefrierschrank nun mit Restaurants konkurrieren kann, könne nicht pauschal beantwortet werden: „Das kommt auf das Restaurant an. Auch hier gibt es Unterschiede in der Herstellung.“ Im Premiumsegment sei es möglich, dass eine Tiefkühlpizza mit der traditionellen neapolitanischen Pizza mithalten kann.