Tiroler Schützen am Rathausplatz: Erster landesüblicher Empfang in Rom
Rom – So etwas hat selbst die Ewige Stadt noch nie gesehen: Auf der Piazza del Campidoglio im antiken Herzen Roms fand am Dienstag erstmals in der Geschichte ein waschechter landesüblicher Empfang statt: Das Land Tirol sandte mit der Zeremonie einen farbenfrohen, lautstarken Gruß an Rom – aus Anlass der großen Diözesanwallfahrt, die aktuell über 400 Tiroler PilgerInnen in Rom versammelt.
LH Günther Platter, gemeinsam mit Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann und LR Johannes Tratter und zahlreichen Traditionsverbänden angereist, schritt die Ehrenformation mit Bischof Hermann Glettler, Roms Vizebürgermeister Pierluigi Sanna und Botschafter Jan Kickert ab. Bei der Ehrensalve der 1. Schwazer Schützenkompanie, die den Empfang mit der Musikkapelle Matrei am Brenner gestaltete, flatterten Möwen in den blitzblauen Himmel über dem Kapitol – und manch Schaulustiger fuhr trotz Vorwarnung zusammen.
Gefeuert wurde mit Leihgewehren aus Südtirol, da Tirols Schützen die Grenze nach Italien nicht mit Waffen überschreiten dürfen. Laut Landeskommandant Thomas Saurer, zuvor als Protokollchef des Landes in die Vorgespräche involviert, war die Salve für die römische Stadtverwaltung übrigens kein Problem. Erklären musste man vielmehr, dass das traditionelle Schnapsl eine Ehrerbietung ist und kein Ausschank ... (md)