Klimakrise

Trockenheit: Sorge um Trinkwasser-Qualität auch in Österreich

Sauberes Trinkwasser wird weltweit aufgrund des Klimawandels ein immer kostbareres Gut. (Symbolfoto)
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Forscher warnen davor, dass Wasser aus Bächen und Flüssen durch den Klimawandel vermehrt ins Grundwasser eindringt. So könnten auch Schadstoffe in das wichtige Trinkwasserreservoir gelangen. Es ist ein globales Problem, das auch Österreich zunehmend betrifft.

Wien – Durch den Klimawandel schwinden nicht nur die Grundwassermengen, sondern in dieses wichtige Trinkwasserreservoir dringt in Österreich und auf der ganzen Welt vermehrt verunreinigtes Nass aus Bächen und Flüssen, berichtet ein österreichisch-deutsches Forscherteam im Fachjournal Water Research. Man sollte deswegen "endlich den Wasserverbrauch senken" und Oberflächengewässer besser von Schadstoffen befreien, so die Forscher.

Wir sehen hier eine direkte Folge des Klimawandels, wodurch unsere wichtigste Wasserressource, das Grundwasser, gefährdet ist.
Hans Jürgen Hahn, Universität Koblenz-Landau

Der Grundwasserspiegel sinkt in vielen Gegenden weltweit, weil die "Neubildungsrate" durch den Klimawandel abnimmt, und für die landwirtschaftliche Bewässerung und Trinkwasserversorgung mehr entnommen wird als nachkommt, erklären die Forscher. Bisher drückte das Grundwasser an vielen Stellen nach oben und speiste Bäche und Flüsse.