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Ex-Chef der E-Control glaubt nicht an „irrwitzige Geschäfte“

Warum der Liquiditätsengpass bei der Wien Energie auftrat, muss erforscht werden.
© HELMUT FOHRINGER

Der ehemalige Chef der E-Control, Walter Boltz, glaubt nicht an „irrwitzige Geschäfte“ bei der Wien Energie, sieht aber Fehler. Er ortet ein Versagen des „Risk-Managements“.

Von Verena Langegger

Innsbruck, Wien – Walter Boltz, ehemaliger Chef der E-Control, spricht von einer „nach Beträgen ernsten Lage“. Immerhin war am Montag von der Wien Energie von einem plötzlichen Finanzierungsbedarf von sechs Milliarden Euro gesprochen worden. Die Forderung nach einer Finanzspritze von zwei Milliarden Euro bis gestern Mittag war schließlich hinfällig.