Der verlorene „Sabi“ ist zurück: Transfer als Stimmungsaufheller bei der WSG
Thomas Sabitzer kehrt leihweise nach Wattens heim, im Cup geht es für die WSG Tirol heute (19 Uhr) gegen Traiskirchen.
Von Tobias Waidhofer
Wattens – Manchmal braucht Gut Ding einfach Weile. Und so vermeldete die WSG Tirol gestern – einen Tag vor Transferschluss – die leihweise Rückkehr von Thomas Sabitzer. Der Steirer verlängerte seinen Vertrag in Linz und wurde für ein Jahr ausgeliehen. Und so war Trainer Thomas Silberberger „überglücklich“, Sportdirektor Stefan Köck „sehr froh“ und Thomas Sabitzer, den ja auch private Bande mit Tirol verbinden, „einfach nur froh“.
Es war ein besonderer Stimmungsaufheller, nachdem das schwache 1:3 gegen den WAC doch für Unruhe gesorgt hatte. „Für mich war immer klar, dass Wattens die Einser-Option ist“, sagte der zehnfache Torschütze der Vorsaison. „Sabi ist ein Spieler mit besonderer Qualität, mein Dank geht an LASK-Präsident Sigmund Gruber, der die Leihe möglich machte“, betonte Köck.
Uniqa ÖFB-Cup
Sportclub schaltete Lustenau im Cup aus, auch Altach out
Heute in der zweiten Runde des ÖFB-Cups wird der 21-Jährige freilich nicht mithelfen können, trotzdem gibt es für die Tiroler ein romantisch angehauchtes Wiedersehen: Denn beim Gegner aus der Regionaliga Ost, dem FCM Traiskirchen, stürmt ein gewisser Milan Jurdik, der seines Zeichens zwischen 2016 und 2020 in 112 Spielen 40 Treffer für die Tiroler erzielte.
Für Trainer Silberberger nur ein Nebenschauplatz: „Wir müssen weiterkommen, das zählt. Aber wir sind gewarnt“, sagt der Coach über den Fünften der Regionalliga-Ost, der zuletzt mit drei Liga-Siegen in Serie seine Form gefunden hatte. Schon am Vormittag machten sich die Tiroler auf die lange Reise nach Niederösterreich – und dort bleibt man dann auch, bevor am Samstag das Bundesliga-Gastspiel gegen die übermächtigen Salzburger folgt – dann wohl schon mit Thomas Sabitzer.
Detail am Rande: Das langjährige WSG-Vorstandsmitglied Hubert Vogelsberger legte gestern sein Amt zurück. Ein Nachfolger soll zeitnah präsentiert werden.
Erwischt hat es indes in der 2. Cup-Runde gestern die beiden Vorarlberger Bundesligisten: Altach verlor klar und deutlich mit 0:3 bei Bundesliga-Absteiger Admira, Austria Lustenau erging es bei der 0:2-Niederlage beim Wiener Sport-Club nicht besser.