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Golf R Performance: Asphalt-Tango mit dem Übergolf

Mit dem Technik-Highlight „Torque Vectoring“ verleiht Volkswagen dem Golf R Performance vor allem in den Kurven Flügel.

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Nomen est Omen: Doch nicht nur die Performance überzeugt! Auch die Optik des bislang stärksten Golf stimmt.
© Hersteller

Von Walter Schrott

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Salzburg – Der rechte Fuß versenkt sich ins Gaspedal und ab geht die Post. Schon fliegt die Nocksteinkehre auf uns zu. Links anfahren, rechts hinüber, am Scheitelpunkt kompromisslos Vollgas. Nur so erreicht man auf der Gegengeraden den möglichen Topspeed. 227 km/h vermeldet unser Tacho, bevor es vor der Fahrerlager-Kurve in die Eisen geht. Durchs Rainer-S schlängeln und dann wieder auf die Start-Ziel-Gerade. 4,2 Kilometer und 12 Kurven liegen hinter uns, der Adrenalinpegel steht schon auf Oberkante Unterlippe. Und das war erst die erste Runde.

Insider haben längst erkannt, wo unsere Spielwiese liegt. Richtig, der legendäre Salzburgring. Unser Spielgerät ist der VW Golf R Performance. 333 Pferdchen melden sich unter der Haube mit markanter Soundbegleitung zum Dienst. 420 Nm Drehmoment liegen an, 4Motion-Allradantrieb ist sowieso an Bord. Die Urkraft wird über eine 7-Gang-Doppelkupplungsautomatik auf den Asphalt gebrannt. So gerüstet glüht der schnellste Golf aller Zeiten in 4,6 Sekunden auf Tempo 100, erst bei 270 km/h endet der Vortrieb. Aber das ist nur auf deutschen Autobahnen oder auf der Rennstrecke straffrei möglich.

Wir sind aber nicht da, um Rennen zu fahren, sondern um ein technisches Highlight auf Herz und Nieren zu testen: Torque Vectoring. Wie beim bekannten 4Motion-Allradantrieb wird die Antriebskraft zwischen Vorder- und Hinterachse elektronisch geregelt. Aber: Das neue System kann mehr. Die Antriebskraft zwischen rechtem und linkem Hinterrad wird variabel verteilt. Das geht so weit, dass bis zu 100 Prozent des Antriebsdrehmoments an das kurvenäußere Hinterrad fließen. Der Effekt ist verblüffend. Mit unglaublicher Stabilität und deutlich schneller eilt der Übergolf durch die Radien. Wie stark die Kraft an das äußere Rad geliefert wird, hängt vom gewählten Fahrprogramm (Comfort, Sport, Race oder Individual) ab. Was auf der Rennstrecke schlechthin fasziniert, bringt auch im Alltag Vorteile: Ein Maximum an Fahrspaß und letztlich auch mehr Sicherheit. Wer mit dem Golf R Performance liebäugelt, sollte über mindestens 61.000 Euro (ohne Extras) verfügen. Dafür gibt es aber auch einen ultimativen Kurvenräuber mit lebenslanger Spaßgarantie.


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