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Digitale Baueinreichung wichtiger denn je

Auch in unsicheren Zeiten ist der Bau ein stabiler Wirtschaftsmotor in Tirol. Um diesen Motor nicht zu bremsen, fordert die Landesinnung Bau eine Beschleunigung der Verfahren.
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Auch in unsicheren Zeiten zeigt sich die Tiroler Baubranche krisenfest. Um diesen stabilen Wirtschaftsmotor nicht abzuwürgen, appelliert die Landesinnung Bau an die öffentliche Hand, die digitale Baueinreichung voranzutreiben.

Der Krieg in der Ukraine, ansteigende Rohstoffpreise, Lieferengpässe und der anhaltende Personalmangel bringen Tiroler Bauunternehmen in Sorge. Um diese Herausforderungen zu stemmen braucht es laut Anton Rieder ein Umdenken in der Branche und in der Politik. Der Landesinnungsmeister und sein Team machen sich seit Jahren für die Einführung einer digitalen Baueinreichung stark. „Auch in Krisenzeiten zeigt sich der Bau als stabiler Motor für unsere Wirtschaft. Umso wichtiger ist es, Verfahren zu digitalisieren und damit zu beschleunigen und so Projekte aus der Warteschleife zu holen. Dafür ist die Unterstützung von Gemeinden und Städten vonnöten“, zeigt sich Rieder überzeugt. Es hänge viel am Bau – nicht nur die Baufirmen, sondern auch zahlreiche vor- und nachgelagerte Branchen leisten bei guter Auftragslage einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.

Basis für digitale Baueinreichung bereits geschaffen

Entsprechende Software-Produkte für digitale Baueinreichungen gibt es bereits. Jetzt geht es darum, die Abwicklung in der Praxis umzusetzen. „Ob Bauherren, Architekten, Baumeister oder Behörden –wenn wir es schaffen, an einem Strang zu ziehen und den gesamten Prozess zu digitalisieren, profitieren alle davon“, so Rieder. Die Planung von Bauprojekten wird laut dem Landesinnungsmeister immer interdisziplinärer. Je komplexer die Projekte sind, desto wichtiger ist eine gute Zusammenarbeit – allen voran mit den relevanten Fachbereichsstellen in den Gemeinden und Entscheidungsträgern in der Politik. Wien nimmt hier bereits eine Vorreiterrolle ein: Dort wird das gesamte Verfahren – von der Einreichung bis zur Fertigstellung – digital abgewickelt. Dies spart allen Beteiligten Zeit, Papier und Geld. „Mittelfristig werden digitale Prozesse zum Standard gehören. Die erforderlichen Produkte dafür gibt es, allerdings halten viele Tiroler Gemeinden noch immer an der analogen Abwicklung fest. Für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes ist eine rasche Implementierung digitaler Verfahren äußerst sinnvoll“, betont Rieder.

Mittelfristig werden digitale Baueinreichungen zum Standard gehören. Eine schnelle Implementierung ist für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Tirol äußerst sinnvoll.
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Leistbares Eigentum

Eine Beschleunigung im Bereich der Verfahren könne zudem der Errichtung von leistbarem Wohnraum zugutekommen. Neben gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften leisten auch immer mehr private Bauträger einen wichtigen Beitrag in diesem Bereich. Es bedarf aber der richtigen Rahmenbedingungen, damit der wirtschaftliche Sichtpunkt mit sozialen Aspekten verknüpft werden kann. Eine Vertragsraumordnung mit Maß und Ziel sowie eine Kombination aus vernünftigen Dichten, eine Reduktion der Sonderauflagen und beschleunigte Verfahren sind laut Rieder das Grundgerüst für leistbaren Wohnraum im Eigentumssektor.

Hier geht es zur Website der Landesinnung Bau Tirol.