Elektrisierende Festspiele auf der Kufsteiner Festung
Kufstein – 2019 hatte es einige politische Diskussionen gegeben: In der Stadt Kufstein, wo zuvor der Klimanotstand ausgerufen worden war, war das Zentrum voller Autos – ausgestattet mit Verbrennungsmotoren. Die Autofestspiele verwandelten die Straßen in einen großen Verkaufssalon. Klimanotstand und Autos –verträgt sich das? Eine Frage, die damals einen heftigen Disput auslöste. Dann gab es aber aus mittlerweile sattsam bekannten Gründen (Pandemie) ohnedies eine Pause.
Heuer ist es wieder so weit: Am 1. Oktober finden wieder die Autofestspiele statt. Am Ort, an dem sie 2008 begonnen haben: auf der Josefsburg der Festung Kufstein. Und es werden ausschließlich Elektro- und Hybridfahrzeuge präsentiert.
Damit reagiert man nicht nur auf die Diskussionen und Vorhalte von 2019, sondern vor allem auf den „Trend der Zeit und der Mobilität angepasst“, wie Walter Edinger, der mit Erwin Bernhard die Kufsteiner Autoschau erfunden hat, bei der Vorstellung des Programms gestern meinte. Die Autobetriebe „sind stolz darauf, dass man trotz der schwierigen Lieferbedingungen die neuesten Fahrzeuge von über 25 Marken in den aktuellen Designs auf einem Standort erleben kann“, sagte Edinger. An die 90 Autos werden so in dem einmaligen Ambiente der Festung Kufstein zu sehen sein, auch da ging man einen Schritt zurück: 2019 waren es noch über 200 Fahrzeuge.
Am Samstag, 1. Oktober, ist die Ausstellung von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr zu sehen, erreichbar sind die Festspiele über den Fußweg in der Kinkstraße bei freiem Eintritt. Aufgang/Auffahrt mit dem Panoramalift über den Haupteingang der Festung für KufsteinCard-Besitzer kostenlos.
Zusätzlich gibt es Vorträge und Informationen zum Thema. Auf die kleinen Besucher wartet eine Kinderspielecke, zudem erklingt Livemusik.
Weitere Infos: www.autofestspiele.at (wo)
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