Handball

Der nächste Tiefschlag für Handball Tirol

Immer einen Schritt zu spät waren die Adler rund um Balthasar Huber (r.) im Gastspiel bei Westwien.
© gepa

Bei Westwien war für Handball Tirol nichts zu holen, es setzte die dritte Niederlage.

Wien – Mit einem Wort „chancenlos“ waren Tirols Handballer beim Auftritt am Freitagabend in Wien. Vor allem die schwache erste Halbzeit (9:20) ebnete Westwien den am Ende klaren und ungefährdeten 33:25-Heimerfolg in der dritten Runde der HLA-Meisterliga. Auf Coach Klaus Hagleitner wartet noch viel Arbeit.

Natürlich konnte das Selbstbewusstsein auf Seiten der Knappenstädter nicht hoch sein. Zwei Spiele, zwei Niederlagen – das zeigt bei jeder Mannschaft Wirkung. Trotzdem musste der Auftritt in Durchgang eins zu denken geben: Phasenweise konnten die Gastgeber bis zu sechs Treffer en suite verbuchen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Hausherren das dominante Team. Und das, obwohl Westwien kein „Über-Spiel“ ablieferte. Positiv auf Seiten der Schwazer war zu notieren, dass man sich in Hälfte zwei achtbar schlug und am Ende ein Debakel verhinderte. Gefährlich konnte man den Wienern aber zu keinem Zeitpunkt werden. Bei Westwien überzeugte Lastro mit acht Treffern, Wanitschek und Medic scorten für Tirol jeweils sechs Mal. (suki)