5:1 über Asiago: Haie beißen sich gleich vorne fest
Zweites Spiel, zweiter Heimsieg und wie schon gegen den KAC wieder fünf Treffer: Nach einem 5:1 über Asiago, sechs Punkten und einem perfekten Ligastart lachen die Innsbrucker Haie von der Tabellenspitze.
Von Alex Gruber
Innsbruck – Der Grund, warum man einen Liganeuling wie Asiago (in der ersten Runde 3:2-Sieger in Graz) zusätzlich nicht unterschätzen sollte, findet sich auch auf der Bank: Der italienische Headcoach Tom Barrasso fuhr als Torhüter mit den Pittsburgh Penguins in seiner aktiven Karriere zwei Stanley-Cup-Siege ein. Somit dürfte der 57-jährige Amerikaner ja ein bisschen was über Eishockey wissen ...
Die Gäste versteckten sich im ersten Drittel auf keinen Fall, tauchten immer wieder gefährlich vor dem gut postierten HCI-Goalie Tom McCollum auf und gingen durch Nicholas Saracino sogar mit 1:0 in Führung (7.). Zwei Genieblitze sorgten aber dafür, dass die Haie doch mit einem 2:1 im Rücken in die Kabine gingen: Zunächst netzte Adam Helewka nach einem Traumpass von Daniel Leavens zum 1:1 (13.) ein, dann sorgte Brady Shaw mit einem Solo und Backhand-Schlenzer im ersten Powerplay für einen weiteren magischen Moment (2:1/20.).
Das Mitteldrittel war wie schon beim Auftakterfolg gegen den KAC auch am Sonntag Haie-Zeit: Die wachsende Überlegenheit der Hausherren schlug sich in einem weiteren Powerplay-Treffer durch Shaw zum 3:1 (27.) nieder, es gab danach Chancen am Fließband. Und gerade als die Gäste durch Bryce Misley ihre beste Gelegenheit vorfanden, traf Lukas Bär nach mustergültiger Vorarbeit von Helewka mit einem sehenswerten Abschluss zum 4:1 (36.). Es war der erste Liga-Treffer eines heimischen Cracks in dieser noch jungen Spielzeit.
Es dauerte im letzten Drittel genau 24 Sekunden, bis Simon Bourque die nächste Topchance vorfand, für Liganeuling Asiago ging es um Schadensbegrenzung. Die Haie hatten aber noch nicht genug: Und das 5:1, gleichzeitig der Schlusspunkt, trug nach perfekter Vorarbeit von Zukunftsaktie Senna Peeters (20.) und Routinier Martin Ulmer (34) rot-weiß-roten Anstrich.
Zehn Treffer in zwei Spielen und Platz eins sind eine erste Ansage, die man im Haifischbecken genießen darf. Im Wissen, dass noch 46 weitere harte Runden folgen.
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