Selber drucken oder zum Verlag: So veröffentlicht man ein Buch
Die Schreibmaschine war fast 200 Jahre lang das wichtigste Werkzeug für Autoren. Jetzt braucht man einen Computer und bestenfalls einen guten Social-Media-Auftritt. Bis zur Buchveröffentlichung ist es trotzdem ein weiter Weg, den man aber auch abkürzen kann.
Von Matthias Christler
Sara Erb, Julia Brandner, Werner Lener und Erika Leonard haben etwas gemeinsam – sie sind Autoren, die zumindest am Anfang ihrer Karrieren das gleiche Problem hatten: Wie nur schaffe ich es, dass jemand meine Geschichte liest? Sie alle haben einen Weg gefunden: Sara Erb mit ihrem Debütroman „Chelsea Stern: Lichtmagie“, Julia Brandner mit ihrem Erstling „Aus Rot und Blau wird Lila“, auch Werner Lener mit „Odysseus 2008. Sturmfahrt nach Lissabon“, vor allem aber Erika Leonard, besser bekannt unter ihrem Pseudonym E. L. James, mit „Fifty Shades of Grey“. Die britische Autorin begann die Geschichte 2009 auf Webseiten zu veröffentlichen, entwickelte die Handlung weiter und brachte sie 2011 als E-Book heraus. Erst 2012 sprang ein großer Verlag auf, der Rest samt Welterfolg und Verfilmungen ist bekannt ... und es ist der Traum vieler Autoren. Vieler, vieler, vieler, vieler Autoren.