Plus

15-jähriger Schüler stach mit Klappmesser zu: Prozess in Innsbruck

Schneebälle, Beleidigungen, Fußtritt: Nach Provokationen zückte ein verfolgter Schüler ein zufällig eingestecktes Messer.
© Symbolbild: Shutterstock

Die Konfrontation zweier Namensvetter brachte gestern mehrere Burschen aus dem Unterland vor das Jugendgericht des Landesgerichts. Im November war ein 15-Jähriger ohne jeden Grund in das Visier des Rädelsführers einer Dreiergruppe geraten. Als dieser den wesentlich zarter gebauten Unbekannten inmitten von Mädchen auf der Straße erspäht hatte, bewarf er ihn erst mit Schneebällen. Wenig später wurde der 15-Jährige an eine Wand gedrückt. Beim dritten Kontakt setzte es für den Verfolgten einen derartigen Tritt ins Gesäß, dass der Rucksack hochschleuderte.