Auto

Neuer ASX mit französischem Geburtshelfer

Von der Silhouette her orientiert sich der neue ASX nicht an seinem Vorgänger, sondern an Captur und Juke.
© Mitsubishi

Mitsubishi bringt das subkompakte Sport Utility Vehicle in zweiter Generation im März 2023 auf den Markt.

Amsterdam – Wie sich die Zeiten ändern: Lange galt Mitsubishi als Vorreiter in vielerlei Hinsicht, von dem gerne abgekupfert wurde. Man erinnere sich an den Outlander, der Pate stand für den Peugeot 4007 und den Citroën C-Crosser. Oder den i-MiEV, der ebenso Ableger bei Peugeot und Citroën fand wie der L200 – der Pick-up fand einen Nachahmer von Fiat. Auch der ASX der ersten Generation lieferte die Blaupause für französische Produkte. Nun dreht sich der Spieß aber um, und das im Rahmen der Allianz Nissan-Renault-Mitusbishi. Die Japaner profitieren in diesem Fall von der CMF-B-Plattform, die bereits von Renault und Nissan verwendet wird. Sie haben mit Captur und Juke zwei subkompakte Sport Utility Vehicles mit dieser Technologie im Programm, nun baut der ASX der zweiten Generation auf dieser Grundlage auf.

Entsprechend attraktiv und frisch wirkt das coupéförmige Design des neuen ASX, verglichen mit dem robust-kantigen Auftritt des Urmodells. Unterstrichen wird das veränderte Design auch durch die Verwendung von sechs attraktiven Farben, die sich mit einem schwarzen Dach kombinieren lassen. Das Motorenprogramm umfasst einen Basisbenziner mit einem Liter Hubraum und Turbolader, einen 1,3-Liter-Vierzylinder-Benziner mit Mildhybridtechnik, einen Vollhybriden mit 1,6-Liter-Benziner sowie zwei E-Motoren und schließlich einen Plug-in-Hybriden. Auch dieser ist mit einem 1,6-Liter-Benzinmotor bestückt, außerdem mit zwei E-Motoren und einem 10,5-kWh-Akku, der für mehrere Dutzend Kilometer rein elektrisches Fahren ermöglicht. Marktstart ist im März 2023. (hösch)