Schwaz hofft heute auf ein Erfolgserlebnis
Drei Spiele, drei Niederlagen, darunter zwei Abfuhren in Linz und bei Westwien. Sparkasse Schwaz Handball Tirol hätte nicht viel schwächer in die neue Saison der HLA-Meisterliga starten können.
Schwaz – „Wir wussten, dass der Saisonstart mit diesen Gegnern sehr schwierig werden würde“, war Neo-Trainer Klaus Hagleitner auf eine Herausforderung vorbereitet. Und dennoch: „Wir hätten uns natürlich schon mehr erhofft. Vor allem, was die Art und Weise anbelangt, wie wir auftreten.“
Der „Findungsprozess“, wie Hagleitner die aktuelle Phase beschreibt, dürfte noch ein wenig andauern. Eine weitere Enttäuschung im heutigen Heimspiel gegen Graz (18 Uhr) würde den Gegenwind allerdings verstärken.
„Wir brauchen nun eine Reaktion, eine Partie gegen Hard (respektable 26:29-Heimniederlage), die wir aber für uns entscheiden.“ Mithelfen soll auch Johannes Demmerer, der heute in der Osthalle vor seinem Comeback steht. Und zwar gegen Grazer, deren bisherige Saisonbilanz zwei Niederlagen (Fivers Margareten, Ferlach) und einen Sieg (Vöslau) ausweist. „Das ist ein Gegner mit viel Potenzial, der jeden in der Liga fordern kann. Die Tore verteilen sich auf die ganze Mannschaft“, zeigte Hagleitner großen Respekt vor dem Kontrahenten. Der Ausfall von Jozsef Albek wird im Kreise der Schwazer also nicht überbewertet.
Den Blick richten die Adler auf die eigenen Stärken. Die Hoffnung auf ein Erfolgserlebnis ist groß, wie Hagleitner bestätigte: „Das wäre so wichtig für die junge Mannschaft, um danach befreiter auftreten zu können.“ (dale)