Bezirk Landeck

Fans stürmten zur Almkäse-Olympiade nach Galtür

Diakon Karl Gatt (2. v. l.) segnete „die reiche Ernte von den Almen“ im Beisein der 33-köpfigen Jury.
© Wenzel

Galtür – „Endlich haben wir wieder Publikum und tolle Stimmung wie früher“, atmete Sophie Sonderegger vom Team der Galtürer Landjugend auf. Mehr als 3000 Besucher tauchten gestern Samstag in das Kultfest der Almkäse-Olympiade im Sportzentrum ein. 2020 und 2021 fiel das Fest der Regionalität der Pandemie zum Opfer. Nur die Jury traf ein, um die Almprodukte zu bewerten.

Trotz der unfreiwilligen Pause zeigte sich, dass die Almkäse-Olympiade nichts an Attraktivität verloren hat. Groß war jedenfalls der Andrang bei den Verkaufsständen und bei den Verkostungen.

„Mehr geht nicht. Mit 318 Produkten von 135 Almen stoßen wir an Kapazitätsgrenzen“, schilderte Sonderegger. Die professionelle Bewertung stellte eine 33-köpfige Jury unter der Leitung von Frieda Eliskases und Klaus Dillinger sicher – beide sind an der HBLFA Tirol (Schul- und Forschungszentrum in Rotholz) tätig.

„Wir haben einen recht guten Almsommer hinter uns, aber auch wir spüren den Klimawandel“, stellte der bekannte Unterländer Käsemeister Johann Schönauer fest. Zuletzt sei das Futter für die Almtiere trocken gewesen.

Abends bei der Preisverteilung gab es Applaus für 52 Sennerharfen in Gold, 39 in Silber und 35 in Bronze. (hwe)

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