Bezirk Imst

„Zukunft St. Leonhard 2030“: Die Gemeinde sucht einen Prozessbegleiter

Ein Kernthema bleibt auch, wie es am Gletscher weitergeht.
© Paschinger

St. Leonhard i. P. – Seit vergangener Woche ist der angestrebte Bürgerbeteiligungsprozess zum Thema „Zukunft St. Leonhard 2030“ beschlossene Sache. Das entschied der Gemeinderat einstimmig, wie Initiator VBM Philipp Eiter mitteilt. Nach der knappen, aber negativen Entscheidung der Bürger zur Gletscherehe geht es darum, einen „ergebnisoffenen“ Prozess in die Wege zu leiten, der eine „saubere und transparente Diskussion“ über die Zukunftsvorstellungen rund um Tourismus im Tal in Gang bringen soll. Als Erstes soll eine geeignete Person als Mediator gefunden werden, die aus einem Hearing hervorgehen soll. „Ich bin froh über die Einstimmigkeit“, so Eiter, der bereits einiges an Vorgesprächen mit möglichen Prozessbegleitern geführt hat und diese weitere Vorgangsweise in die Wege geleitet hat.

BM Elmar Haid betont, dass der Bürgerbeteiligungsprozess „breit aufgestellt“ sein, vielleicht sogar auf das ganze Pitztal ausgedehnt werden müsse. Im November solle der Mediator gefunden sein, der Prozess werde „drei bis sechs Monate“ dauern, glaubt Eiter. Insgesamt soll er „so lange wie nötig dauern und so rasch wie möglich“ Ergebnisse liefern. (pascal)

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