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Reuttenerin Christina Insam promovierte an TU München mit „Summa cum laude“

Spezielle Bräuche gibt es an der TU München in Garching für Doktorfeiern, wie bei der Reuttenerin Christina Insam zu sehen ist.
© Max Gille

Die Reuttenerin Christina Insam promovierte an der TU München mit Bravour. Ein von ihr programmierter Roboter mit Fußprothese stellt das menschliche Gangbild nach.

Von Helmut Mittermayr

München, Reutte – Wer im Norden Münchens auf einem Autositz Platz nimmt und auf einem mit grünem Stoff bezogenen Plattformwagen durch lichtvolle Hallen geschoben wird, der hat Großes geleistet. Der studentische Brauch wird jenen zuteil, die an der TU München in Garching ihr Doktoratsstudium abschließen konnten. An sich ein durchaus üblicher Vorgang, besuchen Studenten doch genau zu diesem Zweck die Universitäten. Weit weniger üblich ist der Umstand, dass eine Frau am Stuhl Platz nimmt. Nur knapp 15 Prozent ist der Anteil der weiblichen Inskribierten an der Fakultät Maschinenwesen, was an anderen Universitäten Maschinenbau heißen würde. Und noch ungewöhnlicher ist der Umstand, dass die Person von ihren Kommilitonen zu einer Promotion geschoben wird, bei der das Prädikat „Summa cum laude“ für die Dissertation bekannt gegeben wird – die höchste Auszeichnungsstufe in deutschsprachigen Ländern. In den letzten zehn Jahren war das am Lehrstuhl nur viermal der Fall – eine der vier ist jetzt die Außerfernerin Christina Insam.

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