Interview

Sebastian Kurz im Interview: „Nicht alles richtig, nicht alles falsch“

Sebastian Kurz war mit einer Unterbrechung von 2017 bis 2021 Bundeskanzler. Im Herbst des Vorjahres trat er unter Druck zurück.
© Pfarrhofer

Ex-Kanzler Sebastian Kurz zieht Bilanz über seine politische Karriere. Er beteuert, Abstand genommen zu haben. Mit der Justiz hadert er noch immer: „Selbstverständlich“ werde das Strafrecht für politische Zwecke genutzt.

Ihr Buch heißt „Reden wir über Politik“. Reden wir also über österreichische Politik. Ein kurzer Befund: Wie steht Österreich da?

Sebastian Kurz: Natürlich habe ich zu vielen Themen eine klare Meinung. Aber ich habe mich entschieden, kein politischer Kommentator der Tagespolitik zu sein. Es fällt mir nicht schwer, dem treu zu bleiben, weil ich die österreichische Innenpolitik viel zu wenig tagesaktuell verfolge, um sie kommentieren zu können.

Dann blicken wir in die Vergangenheit: In aktuellen Umfragen steht die ÖVP wieder dort, wo sie 2017 war, bevor Sie Obmann wurden. Was bleibt von Ihrer Zeit als Parteichef und Bundeskanzler?

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