ICE Hockey League

Egal, wer die Tore schießt, Hauptsache Partyalarm

Darf wieder mitmischen – HCI-Angreifer Daniel Leavens.
© Rita Falk

Der HC Innsbruck will am Samstag (19.15 Uhr) im Heimspiel gegen Fehervar erneut in die Rolle der „Super-Haie“ schlüpfen. Die Vorzeichen sind gut.

Von Alex Gruber

Innsbruck – Nach dem Doppelsieg am letzten Wochenende gegen Laibach und in Asiago kehrt am Samstag auch der zuletzt gesperrte Daniel Leavens in den Kader zurück. Es weht aber ein neuer, frischer Wind im Haifischbecken. Und deswegen muss sich der Leistungsträger „hinten“ (dritte Linie) anstellen.

„Wir waren in den letzten zwei Spielen sehr produktiv. Warum soll ich was ändern? Er (Leavens) hat dem Team gegen Linz geschadet und es liegt jetzt an ihm, die richtige Reaktion zu zeigen. Ich denke, er nimmt das an, und bin mir sicher, dass er auf sein Comeback brennt“, führt HCI-Cheftrainer Mitch O’Keefe aus.

Wer Fehervar auf die leichte Schulter nimmt, ist fehl am Platz. Die Ungarn könnten nach zwei Spielen in dieser Woche in der Champions Hockey League und am Freitag in Vorarlberg aber möglicherweise etwas müde sein. „Das müssen wir ausnutzen und viel eislaufen“, weiß HCI-Angreifer Nico Feldner, der momentan persönlich bei den Torabschlüssen noch etwas die ‚Hex‘ am Schläger hat: „Noch schlimmer wäre es, wenn ich nicht zu Chancen kommen würde. Vielleicht schießt mir ja einer auf die Hose und der Puck geht rein“, hat der stets hart arbeitende Tiroler ÖEHV-Teamspieler seinen Humor längst nicht verloren. Wozu auch? Die neuen „Super-Haie“ machen bislang richtig Spaß. „Wir müssen auch gegen Fehervar unsere Aufgaben erledigen“, fordert O’Keefe, während Feldner von einem „neuen“ Kampfwillen spricht, „den ich bislang letzte Saison so nicht gekannt habe“.