Zwei Bergwanderer starben nach Absturz in der Hohen Tatra
Noch während die Bergung des ersten verunglückten Bergsteigers in der Hohen Tatra lief, verunglückte ein weiterer Alpinist tödlich.
Bratislava – Zwei Bergsteiger sind in der slowakischen Hohen Tatra auf eisigem Gelände ausgerutscht und in den Tod gestürzt. Wie der TV-Nachrichtensender TA3 am Samstag berichtete, ereigneten sich die beiden Unglücksfälle am Freitag innerhalb kurzer Zeit, aber unabhängig voneinander. Der Bergrettungsdienst HZS teilte auf seiner Internetseite mit, er sei noch während der ersten Rettungsaktion per Notruf zum zweiten Unglück gerufen worden.
Zunächst kam nach Angaben der Bergretter ein 58-jähriger Slowake beim Abstieg vom Berg Kezmarsky stit (Kesmarker Spitze) zu Sturz. Die von seinen Begleitern alarmierte Bergrettung konnte wegen schlechter Sicht- und Wetterverhältnisse nicht direkt per Hubschrauber zu ihm gelangen, sondern musste ein Stück des Weges zu Fuß zurücklegen. Als die Retter bei dem Abgestürzten eintrafen, mussten sie feststellen, dass seine Verletzungen tödlich waren.
Auch zum zweiten Verunglückten konnte der Rettungshubschrauber nicht direkt fliegen. Der Mann war aber nach seinem Absturz unterhalb des Berges Rysy noch bei Bewusstsein, als die Bergretter bei ihm eintrafen. Sie konnten ihn zu einer nahegelegenen Berghütte transportieren. Dort verschlechterte sich sein Zustand jedoch so sehr, dass er trotz Beatmung und Herzmassage starb. (APA/dpa)
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