Politik in Kürze

Tirol will keine Zelte: Nächste Woche Gipfel zu Migration im Landhaus

Tirol will keine Zelte für Flüchtlinge aufstellen.
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Mit den Traglufthallen hat das Land Tirol bereits genug negative Erfahrungen gemacht. Was den aktuellen Migrationsdruck und die Unterbringung von Asylwerbern betrifft, ist das Land, wie berichtet, proaktiv mit dem Bund in Verbindung getreten. Von Landesseite ist man bemüht, dem Bund mögliche Alternativen zu den Zelten als Unterbringungsmöglichkeiten aufzuzeigen. „Dazu wird es kommende Woche auch eine weitere Sitzung der Task-Force Migration im Landhaus in Innsbruck geben“, teilte das Land gestern mit. Nach derzeitigem Kenntnisstand, so das Land, gebe es in Tirol für dieses Wochenende keine konkreten Zeltaufbauten.

Die sofortige „Asylanten-Stopptaste“ muss hingegen für FPÖ-Partei- und Klubobmann Markus Abwerzger nun gedrückt werden. Grund sind für ihn die explodierenden Zahlen bei den Asylanträgen und die stetigen Aufgriffe illegaler Zuwanderer. „Wenn jetzt schon Zeltstädte errichtet werden, dann kann man sich vorstellen, was uns erwartet“, konkretisiert Abwerzger. Das politische Versteckspiel hinsichtlich der Immigrantenzahlen illegaler Personen müsse beendet werden, denn die Situation werde tagtäglich dramatischer.

Letztlich bezeichnet der FPÖ-Chef die Asylzahlen als Turbo-Modus, Und die schwarz-türkis-grüne Bundesregierung schaue tatenlos zu, anstatt die Bevölkerung zu beschützen.

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Einsparungen an Uni Innsbruck

Beim gestrigen Ehrungstag der Universität Innsbruck kündigte Rektor Tilmann Märk Einsparungen an. „Aufgrund der aktuell außergewöhnlichen Teuerung fehlen der Universität Innsbruck in den nächsten zwei Jahren der laufenden Leistungsvereinbarung aber bis zu 80 Millionen Euro.“ Die zwar dankenswerterweise angekündigten weiteren Mittel des Bundes für die Hochschulen würden leider nur einen Teil der zusätzlichen Kosten durch die sehr hohe Inflation und die kräftig steigenden Energiepreise abdecken. Ein entsprechendes Einbremsen der Forschungsaktivitäten und ein diesbezüglicher Rückbau des Studienangebots scheinen unausweichlich zu sein. „Als Rektor ist es meine Pflicht, öffentlich auf die Konsequenzen einer solchen negativen Entwicklung hinzuweisen“, sagte Märk, der sich mit Ende März als Rektor verabschiedet. (pn)