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Streit um Zelte geht weiter: Tirol sucht wieder Quartiere für Flüchtlinge
Derzeit sind 4880 Asylwerber und Flüchtlinge aus der Ukraine in Tirol untergebracht. Damit erfüllt Tirol seine Quote zu rund 65 Prozent.
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Bei der Unterbringung von Asylwerbern und Flüchtlingen ist Tirol säumig. 400 bis 500 neue Plätze sollen bis Ende November entstehen. Wo, ist unklar. Der Krisenstab tagte am Montag.
Von Anita Heubacher
Innsbruck, Wien – 25 Zelte à acht Personen hat der Bund für Vertriebene bis Montagnachmittag bereits aufgestellt. Jeweils fünf der Achtpersonenzelte stehen in Villach und Klagenfurt, 15 in der Bundesbetreuungsstelle Thalham in Oberösterreich. Dort regt sich Widerstand. Der Bürgermeister von St. Georgen im Attergau, Ferdinand Aigner von der ÖVP, plant einen Protestmarsch am Nationalfeiertag. Ob es zu einer Blockade der Autobahn kommt, ließ er offen.