Große Suchaktion in Innsbruck: Frau kehrte unversehrt in Unterkunft zurück
Eine Wanderin, die nicht wie vereinbart bei der Bergstation Seegrube erschienen war, löste einen umfangreichen Sucheinsatz aus. Schließlich tauchte die Ukrainerin einige Stunden später von selbst auf.
Innsbruck – Eine Wanderin sorgte am Samstagabend für einen großen Sucheinsatz, zahlreiche Einsatzkräfte standen im Einsatz. Ihre Begleiterin meldete sich gegen 18.40 Uhr beim Betriebsleiter der Nordkettenbahnen, dass die Ukrainerin nicht wie vereinbart bei der Bergstation Seegrube erschienen war.
Es folgte ein umfangreicher Sucheinsatz unter Beteiligung der Bergrettung Innsbruck (15 Einsatzkräfte, zwei Suchhunde), zwei Alpinpolizisten, zwei Polizeistreifen, einer Drohne der Polizei sowie der Libelle FLIR. Aufgrund bereits eingetretenen Dunkelheit wurden durch die Bergrettung alle Gehwege im Bereich Hafelekar und der gesamte Bereich durch die Libelle FLIR und die Polizei-Drohne abgeflogen. Die Suche verlief jedoch ergebnislos.
Gegen 22.35 Uhr erschien die Vermisste schließlich wohlbehalten bei ihrem derzeitigen Unterkunftgeber. „Die Frau gab an sich zu keinem Zeitpunkt in Gefahr befunden zu haben und verstehe nicht, weshalb nach ihr gesucht worden sei", teilte die Polizei mit. Aufgrund des Einsatzes musste die Nordkettenbahn bis 23 Uhr geöffnet bleiben. (TT.com)