Neues Album „Ban ins dinnen in Tol“: Gilbert auf Ötztalerisch
Der Tiroler Barde überrascht auf seinem neuen Album mit einer Facette, die ihm sehr gut steht: dem Ötztaler Dialekt!
Von Hubert Trenkwalder
Innsbruck – Seit Jahrzehnten macht der Ötztaler Songwriter Gilbert Musik. Seine deutsch getexteten und gesungenen Songs zählen im gesamten deutschen Sprachraum zum beliebten Repertoire zahlreicher Radiostationen und tummeln sich in den unterschiedlichsten Charts. Musikalisch bewegt sich der Sound zwischen Deutsch-Pop und anspruchsvollem Schlager wandelt. Bis jetzt!
Denn das neue Album von Gilbert nennt sich „Ban ins dinnen in Tol“, und dieser Ausflug in die heimische Mundart klingt grandios. Gilbert besingt hier nicht die großen Dramen, die sich im Ötztal während der Transformation von der bäuerlichen zur globalisierten Dienstleistungsgesellschaft abgespielt haben. Seine Lieder erinnern an vertraute Menschen, magische Plätze und die kleinen Geschichten von früher.
„Ban ins dinnen in Tol“, das sind 14 Songs, feinfühlig produziert mit Ralf Metzler, die sich über die Gefühlsebene öffnen, und das im kerzengeraden Ötztaler Dialekt. Da gibt es kein Verbiegen, damit der Markt das leichter verarbeitet. „Der Markt war mir bei dem Ganzen wurscht“, sagt Gilbert lachend. Er folgte einfach nur einem lang gehegten Wunsch und schrieb ein Album über sein geliebtes Tal. Die Menschen. Erinnerungen an damals, Gedanken und Erlebnisse. „Es war für mich die sicher spannendste musikalische Reise, die ich bisher gemacht habe.“
Am 4. November präsentiert Gilbert sein neues Album live bei „Tirol am Beat“ im schon ausgebuchten Innsbrucker ORF-Studio 3.