Raiders-Sensation gegen BC Vienna gelang nur zur Hälfte
Die Swarco Raiders unterlagen Meister BC Vienna im Cup-Achtelfinale ebenso wie Kufstein Klosterneuburg.
Von Roman Stelzl
Innsbruck – Eine Hälfte lang roch es im Landessportcenter am Dienstag nach einer Basketball-Sensation: Die Swarco Raiders Tirol konnten dem BC Vienna, dem amtierenden Meister und damit aktuell stärksten Team Österreichs, mehr als nur die Stirn bieten und gingen mit 41:40 in die Kabine. Ein schöner Teilerfolg für die ambitionierte Zweitliga-Mannschaft, die dann aber zu Beginn von Halbzeit zwei im Cup-Achtelfinale schnell die Grenzen aufgezeigt bekam.
Am Ende gingen die Raiders gegen die bärenstarken Titelverteidiger mit einer doch klaren 72:93-Niederlage vom Parkett. Mitentscheidend war dabei auch, dass Top-Spieler Ziga Habat einen schwachen Tag erwischte. Der Slowene suchte immer wieder den Zug zum Korb, kam aber lediglich auf acht Punkte und eine Wurf-Quote von mageren 20 Prozent. Gasper Rojko (28 Punkte) und Jernej Ledl (25) waren die Top-Scorer.
„Ich bin megahappy, dass wir diese Chance bekommen haben“, war Raiders-Coach Amir Medionow zufrieden. Und auch Vienna-Spieler Enis Murati meinte: „Ich kann euch nur gratulieren, was ihr da in Innsbruck aufbaut. Ich hoffe, wir sehen uns bald in der ersten Liga.“ Am Samstag geht es nach Salzburg.
Die Pirlo Kufstein Towers mussten sich bereits als erstes Tiroler Team im Cup-Achtelfinale verabschieden. Gegen die Klosterneuburg Dukes verloren die Festungsstädter trotz einer beherzt gespielten Partie am Ende mit 69:91 (32:38). „Wir haben den Start verschlafen, weil das Tempo sehr hoch war. Danach haben wir gut mitgehalten“, meinte Spieler Fabio Thaler, der mit einem „Double Double“ (17 Rebounds und 15 Punkten) der aktivste Spieler der Towers war. Top-Scorer war Luka Bozak mit 19 Zählern. Bereits am Samstag zuhause gegen die Wörthersee Piraten (18.30 Uhr) soll Center Axel Okongo fit sein, zudem wird am Mittwoch ein 2,07 Meter großer Forward aus Kroatien die Kufsteiner als Neuzugang verstärken.