„Die Bergretter“-Special setzt das Kalsertal in Szene
Lienz – Osttirol habe sich zum Hotspot der Filmproduktionen in Tirol entwickelt. „Das liegt nicht nur an der wunderschönen und abwechslungsreichen Landschaft, sondern vor allem an euch“, wandte sich am Donnerstagabend Jochen Zachay, ausführender Produzent der neuesten „Die Bergretter“-Folge, an das geladene Premierenpublikum. Auch die Filmförderung Cine Tirol mit ihrem Leiter Johannes Köck habe „wie ein Feuerlöscher“ wesentlich dazu beigetragen, dass die Dreharbeiten trotz aller Corona-Risiken erfolgreich durchgeführt werden konnten.
Im Kino CineX in Lienz fand die Vorpremiere statt. Geladen waren Unterkunftgeber, heimische Komparsen und natürlich Osttiroler Bergretter, die für das deutsche Filmteam als Berater, Bergführer und Sicherheitsfachleute im Einsatz waren.
Stolz zeigte sich TVB-Obmann Franz Theurl, dass die „Bergretter“-Spezialausgabe mit dem Titel „Die Zeit, die bleibt“ die Landschaft Osttirols ausführlich in Szene setzt. Hauptdrehort war Kals am Großglockner, weitere Aufnahmen entstanden in Matrei in Osttirol. Das Großglockner-Massiv bot ein prachtvolles Hochgebirgs-Ambiente für die Bergrettungs-Filmszenen. Der Christophorus-Notarzt-Hubschrauber konnte die Verletzten in letzter Sekunde aus einer Wand der Blauspitze bergen. Groß im Bild ist im Film immer wieder das Gradonna Mountain Resort in Kals, in dem die beiden Bergretter-Hauptdarsteller Sebastian Ströbel in der Rolle des Markus Kofler und Markus Brandl als Tobias Herbrechter im Film für ein Bergtour-Männerwochenende ihr Quartier beziehen. Doch es kommt anders.
Markus Brandl war voll des Lobes: „Das war der schönste Dreh meiner ‚Bergretter‘-Zeit. Vielen Dank dafür.“ Der krönende Abschluss nicht nur im Film sei für ihn der Flug mit dem Hubschrauber auf die Blauspitze gewesen.
📺 Das ZDF strahlt das „Bergretter“-Special „Die Zeit, die bleibt“ am Donnerstag, 17.11.2022, um 20.15 Uhr erstmals aus. (bcp)