1,23 Millionen Euro für Innsbruck

Bundesgelder für Impfkampagne: Innsbrucker FPÖ will Geld rasch verteilen

Zeigt sich über die Entscheidung des Bundes „erfreut“: Vize-BM Markus Lassenberger.
© Rita Falk

Innsbruck – Innsbrucks FPÖ-Vizebürgermeister Markus Lassenberger zeigt sich „erfreut“, dass der Antrag seiner Fraktion im Gemeinderat bezüglich Umverteilung der Bundesgelder für eine mögliche Impfkampagne nun Früchte trägt. Es sei gelungen, den Bund davon zu überzeugen, dass es besser sei, „dass die 1,23 Millionen Euro, die für die Stadt Innsbruck zur Verfügung stehen, anstatt für eine übertriebene Impfkampagne nun zur Bekämpfung der Teuerungswelle Verwendung finden“, erklärte Lassenberger in einer Aussendung. Der Bund hat dies – bezogen aber auf alle Gemeinden in Österreich – am Freitag bekannt gegeben.

Nun müsse man sich in der Stadt rasch Gedanken machen, wo man diese Finanzspritze des Bundes am besten einsetze. „Es gäbe schon, wie im ersten städtischen Teuerungspaket ausverhandelt, genügend Möglichkeiten, den Menschen unter die Arme zu greifen. Vor allem im Bereich der Preissteigerung bei Energie ist nun Potenzial zum Ausgleich vorhanden“, sagte der FPÖ-Vizebürgermeister, der anfügt: „Es war richtig, dem Antrag des grünen Bürgermeisters Georg Willi im Stadtsenat nicht zu folgen, denn sonst wäre das Geld schon sinnlos ausgegeben und nichts wäre mehr vorhanden.“

Lassenberger verweist in dem Schreiben zudem darauf, dass die Innsbrucker FPÖ nun einen Antrag im Gemeinderat einbringen wird, damit die am meisten von der Teuerungswelle betroffenen Gemeindebürgerinnen und -bürger die Gelder auch ausbezahlt bekommen. (TT)

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