Rat vom Ombuds-Team

Graffiti, zerkratze Autos, zerstochene Reifen: So kann man sich wehren

Nicht immer sind Graffiti-Künstler am Werk. Hassbotschaften sind nicht nur ärgerlich, die Kosten für die Entfernung sind auch hoch.
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Sachbeschädigungen sind keine Bagatelle, für die Opfer sind aber vor allem auch regelmäßige Vandalenakte eine große psychische Belastung. So kann man sich schützen.

Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – Aufgestochene Reifen, Kratzer im Autolack oder an die Hausmauer gesprayte Hassbotschaften: Wahlloser Vandalismus oder auch gezielte Boshaftigkeit haben für die Opfer – besonders wenn sich Attacken wiederholen und länger andauern – oft schwerwiegende psychische Folgen. Sie fühlen sich nicht mehr sicher und dem meist unbekannten Täter ohnmächtig ausgeliefert. Da die Taten vorwiegend nachts ausgeführt werden, gibt es nur in wenigen Fällen Zeugen.

Werden sogar Schrauben bei Autoreifen gelockert, droht darüber hinaus Gefahr. Die aggressiven Handlungen verursachen aber oft auch hohe Kosten. Ein Tiroler schrieb ans Ombudsteam, dass das Schloss eines Garagentors zweimal mit Superkleber unbenützbar gemacht worden war, einmal auch ein Hausschloss. Der Schaden beträgt mehrere tausend Euro. Er meldete die Vorfälle der Polizei, bisher konnte aber kein Schuldiger ausgeforscht werden.