Aktion der „Letzten Generation“

Klimaaktivisten blockierten Hand an Hand Straße in Innsbruck

Eine Gruppe der „Letzten Generation“ bildete gestern Vormittag eine Menschenkette auf der Amraser Straße vor dem Sillpark.
© Axel Springer

Innsbruck – An den Händen mit Superkleber aneinandergeklebt haben gestern Aktivistinnen und Aktivisten der „Letzten Generation“ in Innsbruck eine unangemeldete Demonstration abgehalten. Gegen 8 Uhr hatten sie sich an einem Zebrastreifen auf der Amraser Straße vor dem Einkaufszentrum Sillpark auf den Boden gesetzt und den Verkehr blockiert. Zentrale Forderungen der Gruppe: die fossile Zerstörung stoppen und ein Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen. Zu gröberen Behinderungen kam es laut Auskunft der Polizei nicht, der Verkehr wurde über die nebenliegende Öffi-Spur umgeleitet. Gegen 11.15 Uhr räumten die Aktivistinnen und Aktivisten schließlich wieder die Straße.

Nicht nur in Innsbruck, auch in anderen Städten fanden gestern ähnliche Aktionen statt: In Linz klebte sich ein Trio bei der Autobahnabfahrt Hafenstraße auf die Fahrbahn, in Graz klebten sich zwei Frauen und ein Mann der „Letzten Generation“ am Opernring auf die Straße. (np, APA)

Mehr zum Thema:

undefined

Verhandlungen gehen weiter

Bahnstreik ist beendet: Alles wieder auf Schiene

undefined

Bahnstreik in Tirol

Leerer Bahnhof und vereinzelte Solidaritätsbekundungen in Innsbruck

Verwandte Themen