Landespolitik in Kürze

Innsbrucker VP torpediert Asylpolitik, Gebi Mair kritisiert Wallnöfer-Bestellung

Für Ärger in der schwarz-roten Landesregierung sorgt Innsbrucks Vizebürgermeister Hannes Anzengruber. Obwohl am Montag ein umfassendes Sicherheits- und Betreuungskonzept für das geplante Containerdorf in Innsbruck präsentiert wurde, u. a. vom stellvertretenden Landespolizeidirektor Christian Schmalzl, fordert Anzengruber, dass dieses nach Punkt und Beistrich eingehalten werden müsse. Damit torpediere Anzengruber die Bemühungen von Stadt und Land für die vom Innenministerium geforderten zusätzlichen Asylquartiere , heißt es. FPÖ-Chef Markus Abwerzger richtete Flüchtlingsreferent LHStv. Georg Dornauer (SP) einmal mehr aus, er solle endlich einsehen, dass die Quartiersuche für illegale Wirtschaftsflüchtlinge ein Ende haben müsse.

Mit der alten schwarz-roten Koalition kehrt für den grünen Klubchef Gebi Mair auch die alte Parteibuchwirtschaft zurück, weil der stellvertretende Wirtschaftsbundobmann Eduard Wallnöfer Aufsichtsratsvorsitzender des Landesenergieversorgers Tiwag wird. Dass er ein ÖVP-Parteibuch habe, lässt für Mair Übles für die notwendige Neuausrichtung der Tiwag befürchten.

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