Zukunft offen

Chaos bei Twitter, Entlassungen bei Facebook: Soziale Revolution im Internet

Der Lack ist langsam ab. Doch nach einer Desillusionierungsphase könne aus dem Chaos auch Gutes entstehen, so Experten.
© unsplash.com

Chaos auf Twitter, Massenentlassungen bei Facebook. Es scheint, Fragen zu den demokratischen Strukturen und ethischen Prinzipien können nicht mehr totgeschwiegen werden. Könnten soziale Medien wirklich sozial werden?

Innsbruck, Wien – Der Umsatz sinkt, die Kosten steigen – die Rechnung zahlen die Mitarbeiter. 11.000 Jobs streicht der Facebook-Konzern Meta. Das sind 13 Prozent der Belegschaft, die bald ohne Arbeit dastehen werden, wie Konzernchef Mark Zuckerberg zuletzt ankündigte. Denn während weniger Geld durch das Kerngeschäft mit Online-Werbung reinkommt, gibt der Konzern immer mehr Milliarden für Zuckerbergs Vision einer virtuellen Welt unter dem Schlagwort Metaverse aus. Das geht sich nicht mehr aus. Auch Elon Musk, seit Kurzem bekanntlich Inhaber von Twitter, wirft reihenweise Mitarbeiter raus – und stürzt die Plattform, wie berichtet, zunehmend ins Chaos. „Es zeigt sich also deutlich“, sagt Zukunftsforscher Tristan Horx, „dass die Sache dazu verdammt ist, schiefzugehen, geht es nur um Geld und Macht.“ Ist der Zenit der Giganten also überschritten? Die sozialen Netzwerke zwar nicht tot, aber zumindest im Sterben begriffen?

Aktion erforderlich

Ihr Gerät scheint nicht mit dem Internet verbunden zu sein. Bitte überprüfen Sie Ihre Internetverbindung und versuchen Sie dann erneut, die Seite zu laden.

Verwandte Themen