Studierendenvertretung in Tirol

Anna Fill wird neue ÖH-Vorsitzende an der Uni Innsbruck

v. l. Matthias Lung (AG), Anna Fill (AG), Lukas Schobesberger (JUNOS)
© Matthias Tavernini

Innsbruck – Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) in Innsbruck hat seit Dienstag eine neue Vorsitzende: Die 21-jährige Jus-Studentin Anna Fill von der AktionsGemeinschaft wird die Geschicke der Studierendenvertretung in Tirol von nun führen. Ergänzt wird das Vorsitzteam von Lukas Schobesberger (JUNOS) und Matthias Lang (AG).

Wie die ÖH in einer Aussendung mitteilte, traten der bisherige Vorsitzende Daniel V. Müller (AG) und seine zweite Stellvertreterin Anna-Maria Weiß (AG) in einer Sitzung von ihren Funktionen zurück. Lukas Schobesberger (JUNOS) bleibt im Amt des ersten Stellvertreters. Die Rücktritte von Müller und Weiß (AG) seien keineswegs aus einem bestimmten Anlassfall oder gar wegen Streitereien erfolgt, betonte die neue Vorsitzende. Vielmehr hätten die beiden gemeint, dass es nun an der Zeit sei, das Zepter zu übergeben.

„Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe und bin voller Zuversicht, dass wir als Team einige Verbesserungen für Innsbrucks Studierende herbeiführen werden”, wurde die neue Vorsitzende Anna Fill zitiert. Das Vorsitzteam werde den Fokus der ÖH Innsbruck weiterhin auf Hochschul- und Bildungspolitik legen und Lösungsvorschläge für studentische Probleme nicht nur unterbreiten, sondern auch umsetzen.

„Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die ÖH in der Koalition zwischen der AktionsGemeinschaft und den JUNOS hervorragend funktioniert und starke Vertretungsarbeit leistet. Mit meinen neuen Kolleg:innen will ich Innsbrucks Studierenden weiterhin ein starkes Sprachrohr gegenüber Universität, Gesellschaft und Politik sein”, so Schobesberger (JUNOS).

Zuschuss für Studierende mit psychischen Erkrankungen

Zuletzt sorgte die ÖH mit dem Projekt „Zuschusstopf für Psychotherapie und klinisch-psychologische Behandlungen” für Aufsehen. 120.000 Euro werden Innsbrucks Studierenden dabei aus Eigenmitteln der ÖH zur Verfügung gestellt, um die hohen Kosten für die Behandlung psychischer Erkrankungen finanziell abzufedern.

„Statistiken zeigen, dass es Innsbrucks Studierenden psychisch wesentlich schlechter geht als noch vor der Pandemie. Dass wir dabei als neues Team den Zuschusstopf gleich als erstes gemeinsames Projekt abwickeln dürfen, freut uns daher besonders”, so die Vorsitzende Fill sowie ihre Stellvertreter Schobesberger und Lung abschließend. (TT.com)

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