Tiroler Kulturinitiativen

TKI open 2023: Sieben Projekte mit Kippeffekt werden empfohlen

Teil von TKI open 23: die Performer von MullMulla.
© Jarosch

Innsbruck – Für die Förderschiene TKI open 2023 suchten die Tiroler Kulturinitiativen (TKI) heuer Kunst- und Kulturprojekte, die das Gleichgewicht verlieren oder wiederfinden, Spannung aushalten und Umbruchsmomente beforschen. 35 Einreichungen gab es, sieben Konzepte wurden von der Jury (bestehend aus TLM-Leiter Karl C. Berger, Theaterkuratorin Elisabeth Bernroitner, Tänzerin Karin Cheng, Autor Martin Fritz und Künstlerin Angelika Wischermann) ausgesucht und werden jetzt der Kulturabteilung des Landes zur Förderung empfohlen. 100.000 Euro hat das Land dafür zur Verfügung gestellt.

Gefördert werden Projekte des ZeMiT Innsbruck, von Grund1535, des Queeren Chaos Kollektivs, des Vereins Kostnix, der Performance-Gruppe MullMulla und des Vereins Structure Research.

Letzterer will mit „Positive Futures“ mit einem viertägigen Festival der globalen Musik bestehende (Hör-)Gewohnheiten zum Kippen bringen, während die von Daniel Jarosch und Stefan Pirker ins Leben gerufene Performance-Gruppe MullMulla ihre aus Nebenprodukten der Konsumgesellschaft entstandenen Kostüme in Aufführungen und Workshops in den öffentlichen Raum tragen wird. „Dominoeffekt“ vom Zentrum für MigrantInnen in Tirol (ZeMiT) hingegen will in verschiedenen Kooperationsveranstaltungen quer durch Innsbruck Bubbles platzen lassen. (TT) Alle Projekte: tki.at/tki-open

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