🎄  Spendenaktion vor Weihnachten

Tiroler Sternenhimmel hilft auch heuer wieder TirolerInnen in Not

Der „Tiroler Sternenhimmel“ soll auch heuer wieder dank Spenden möglichst hell leuchten.
© Tiroler Sternenhimmel

Innsbruck – Rasche Hilfe, die bei möglichst vielen in Not geratenen Tirolerinnen und Tirolern ankommt: Die Aktion „Tiroler Sternenhimmel“ hilft bereits das achte Jahr bei Notsituationen im Land.

Besonders vor Weihnachten wird persönliche Not noch bedrückender und offensichtlicher, gerade auch für die Betroffenen selbst. Und noch größer als sonst ist zum Glück auch die Hilfs- und Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Um den Blick auf diese Schicksalsschläge zu richten und möglichst schnell und effizient vor Ort zu helfen, wurde im Jahr 2015 die Aktion „Tiroler Sternenhimmel“ ins Leben gerufen – initiiert vom Telfer Industriellen Arthur Thöni. Unterstützt wird die Aktion von verschiedenen Partnern, allen voran AlpEvents sowie die Tiroler Tageszeitung, weiters der Hypo Tirol, U1, Tirol TV, WebStyle und Mariva.

Das Geld (seit Beginn der Aktion wurden mehr als 700.000 Euro gesammelt) geht an das „Netzwerk Tirol hilft“, das ohne jegliche Verwaltungskosten das Geld an Betroffene von Schicksalsschlägen und Notsituationen auszahlt. „Das Geld bleibt zu 100 Prozent in Tirol und kommt zur Gänze wirklich Bedürftigen zugute“, betonen Arthur Thöni und Netzwerk-Koordinator Herbert Peer.

Bei verschiedenen Aktionen etwa von Vereinen, Firmen (bspw. statt Weihnachtsgeschenken an Mitarbeiter) oder Privaten wird das ganze Jahr über Geld gesammelt und gespendet, leider fiel heuer wie schon 2020 und 2021 Corona-bedingt die große Benefizgala aus. Einen großen Beitrag leisten seit Start der Aktion auch die Leserinnen und Leser der TT. Der heutigen Ausgabe ist ein Zahlschein beigelegt. Überweisungen mit Stichwort „Tiroler Sternenhimmel“ sind erbeten an die Kontonummer bei der Hypo Tirol AT13 5700 0300 5534 9972.

Laut Peer und Thöni ist es wichtiger denn je, jetzt zu helfen, zumal sich die Situation für viele verschlechtert habe. Nach der Corona-Pandemie kamen der Ukraine-Krieg und die Teuerungswelle, die neben Lebensmitteln und Heizmitteln auch eine Vielzahl an Produkten verteuert hat, die vor allem in Not geratene Tirolerinnen und Tiroler massiv treffe. Für viele kaum leistbar seien auch Therapien und psychologische Betreuung nach Schicksalsschlägen, so Peer. Beim „Netzwerk Tirol hilft“ gehen jährlich etwa 2000 Hilfsansuchen ein. (TT)

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