Drei Kulturschaffende ausgezeichnet

Kulturstadt Schwaz feierte seine kulturellen Preisträger

Die Preisträger Caroline Mercedes Hochfelner, Karin Mascher, Rens Veltmann und Lisa Wentz (v. l.) gestern in Schwaz.
© Dähling

Dass aus einer relativ kleinen Stadt wie Schwaz gleich drei Kulturschaffende stammen, die innerhalb weniger Monate mit Bundes- und Landespreisen auszeichnet wurden, ist außergewöhnlich.

Schwaz – Nestroy-Theaterpreis für die Dramatikerin Lisa Wentz. Tiroler Volksbühnenpreis für das Theater ohne Pölz mit Obfrau Karin Mascher. Landespreis für Kunst für Rens Veltman. Dass aus einer relativ kleinen Stadt wie Schwaz gleich drei Kulturschaffende stammen, die innerhalb weniger Monate mit Bundes- und Landespreisen auszeichnet wurden, sei außergewöhnlich. Darüber waren sich BM Victoria Weber, Kulturreferentin Iris Mailer-Schrey und der Schwazer Bezirkshauptmann Michael Brandl (in Vertretung von LH Mattle) einig. Beim Kulturempfang im Schwazer Rathaus wurden gestern die Preisträger im Beisein zahlreicher Kulturschaffender gefeiert. „Jeder hier hat dazu beigetragen, dass Schwaz zu einer Kulturstadt wurde, die über Bundesländergrenzen hinweg bekannt wurde“, freute sich BM Weber. Lisa Wentz (27), die den Nestroy-Preis für das Stück „Adern“ erhalten hatte, dankte Regisseur Chris Kohler, durch den sie erste Theaterluft schnupperte. Karin Mascher, deren Theater ohne Pölz für „Mord im Orientexpress“ (Regie Caroline Mercedes Hochfelner) ausgezeichnet worden war, erzählte, wie die Herbergssuche nach der Pölzbühnenschließung 2013 erst frustrierte, dann kreative Prozesse in Gang setzte. Die kürzeste Rede hielt der vielseitige wie kompromisslose Schwazer Künstler Rens Veltmann (70) mit nur einem Wort: „Danke!“. (ad)

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