Trockene Heizungsluft: So lassen sich gereizte Augen vermeiden
In der kalten Jahreszeit haben trockene Augen wieder Hochsaison – besonders für KontaktlinsenträgerInnen ein leidiges Thema. Wie die Linsen auch im Winter richtig „schwimmen“, erklärt Optiker Christian Isser.
Innsbruck – In der kalten Jahreszeit haben es unsere Augen wahrlich nicht leicht: Draußen ist es eiskalt, drinnen läuft die Heizung. Der Wechsel zwischen warmen und kalten Temperaturen sowie die trockene Heizungsluft lassen unseren Tränenfilm schneller verdunsten. Die Folge: Gereizte, gerötete Augen, Jucken oder Brennen.
Besonders KontaktlinsenträgerInnen haben damit oft zu kämpfen. „Im gesunden Auge ‚schwimmt‘ die Kontaktlinse im Tränenfilm auf der Augenoberfläche“, erklärt Christian Isser, Tiroler Landesinnungsmeister der Augen- und Kontaktlinsenoptiker. „Ist jedoch die Menge oder Qualität der Tränenflüssigkeit nicht ausreichend, reißt der Tränenfilm auf und die Kontaktlinsen reizen die Augenoberfläche.“
KontaktlinsenträgerInnen sollten daher der Pflege und Hygiene ihrer Augen in der kalten Jahreszeit besondere Beachtung schenken, rät Isser. Worauf es laut dem Experten zu achten gilt: