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„Lichtblicke” auf TT.com: Marianne Hengl im Gespräch mit Musiker Felix Klieser

Marianne Hengl mit ihrem Gast Felix Klieser.
© RollOn Austria

Hornist Felix Klieser hat sich in den vergangenen zehn Jahren einen Namen auf den internationalen Bühnen gemacht. Der Musiker spricht mit Marianne Hengl über sein Leben mit der körperlichen Einschränkung, seinen Erfolg als Musiker und warum Kultur gesellschaftlich so wichtig ist.

Innsbruck – Felix Klieser ist ein ausgezeichneter Musiker. Ein mehrfach ausgezeichneter Hornist. Er bekam den Echo Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres 2014, den Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festival 2016. Er trat in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Italien und den USA mit renommierten Orchestern auf. So spielte er im vergangenen Sommer auf Einladung von Maestro Riccardo Muti sein Debüt beim Ravenna Festival. Der Hornist ohne Arme ist in der 20. Ausgabe von „LICHTblicke und Wegweiser” zu Gast bei Marianne Hengl.

„Ich empfinde mich eigentlich nicht so sehr als Star, es ist mir wichtig im Leben immer wieder an das Gute zu glauben und sich mit den schönen Dingen des Lebens auseinanderzusetzen und damit auch andere zu inspirieren”, sagt Felix Klieser. Im Gespräch mit Marianne Hengl erzählt er nicht nur, wie er mit der körperlichen Einschränkung umgeht. Der 31-Jährige spricht auch über die Herausforderungen der aktuellen Zeit und warum für ihn Kunst und Kultur politisch ist. Seine Geschichte hat er auch in dem Buch „Fußnoten – Ein Hornist ohne Arme erobert die Welt“ erzählt.

📽️ Video | Marianne Hengl im Gespräch mit Felix Klieser

„Als Musiker steht man auf einer Bühne und damit in der Öffentlichkeit. Daher tragen wir auch eine Verantwortung. Wer denkt, Kunst und Kultur ist nicht politisch, ist naiv. Selbstverständlich ist und sollte Kunst nicht parteipolitisch sein. Allerdings geht es um Werte. Werte des zwischenmenschlichen Zusammenlebens”, sagt er. Das sei der Grund, warum es Kultur gebe und warum sie gesellschaftlich so relevant sei. „Wir alle haben die Verantwortung, die Welt zu einem etwas besseren und friedlicheren Ort zu machen.“

Für die 20. Folge hat die Tiroler Versicherung die Patenschaft übernommen. (TT.com)

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