Mehrere Renovierungen

Kirche investiert in Bildung: Auch Tagungshaus in Wörgl wird saniert

Ab Pfingsten soll mit der Sanierung und dem Umbau des Tagungshauses der Erzdiözese in Wörgl begonnen werden.
© Otter

Kufstein – Die Erzdiözese Salzburg investiert 2023 viel Geld in den Bereichen Schule und Bildung sowie Klimaschutz. Das ist dem 59,45 Millionen Euro hohen Haushaltsvoranschlag (plus 3,35 Prozent zum Vorjahr) zu entnehmen. Darunter fällt auch die Generalsanierung des Tagungshauses Wörgl, die zu Pfingsten starten soll. Die Bauzeit des mit 2,7 Millionen Euro bezifferten Projekts beträgt rund ein Jahr. Seit seiner Gründung vor einem halben Jahrhundert fungiert das Tagungshaus als Stützpunkt der Erzdiözese im Tiroler Teil mit seinen 61 Pfarren und als Impulsgeber für Menschen, Gruppen, Initiativen, Pfarren und Gemeinden. Außerdem werden Renovierungen von Kirchen oder Pfarrhöfen in Brandberg, Ellmau und Stumm sowie Brixlegg und Walchsee unterstützt.

Wichtigste Säule der Einnahmen ist der Kirchenbeitrag, der mit prognostizierten Einnahmen von rund 51,6 Mio. Euro rund 87 Prozent des Gesamtbudgets beträgt. An diesen Zahlungen der Mitglieder hängen die Gehälter für rund 900 Personen – Priester, Diakone und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter –, die mit 35,9 Millionen Euro (60,4 Prozent des Budgets) auch der größte Posten bei den Ausgaben sind. An zweiter Stelle kommt mit rund 8,3 Mio. Euro (14 Prozent) der Bauaufwand für pastoral genutzte Gebäude und Kirchen, wobei dieser Budgetposten mit 3,4 Millionen Rücklagen aufgefüllt wird. (TT)

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