Experten für breitere Debatte

Podiumsdiskussion an der Uni Innsbruck: Mehr über Außenpolitik reden

Franz Eder, Lore Hayek, Floo Weißmann, Ursula Plassnik und Simon Lochmann (von links) diskutierten über Österreichs Außenpolitik. Plassnik appellierte an alle, sich als „Citoyens“ (Bürger) zu beteiligen.
© Axel Springer

Innsbruck – In Österreich braucht es eine breite und offene Debatte darüber, wie sich das Land international positionieren soll. Dabei sollte es u. a. um das Verhältnis zwischen Neutralität und Solidarität in Europa gehen. In diesem Punkt herrschte weitgehende Einigkeit unter den TeilnehmerInnen einer Podiumsdiskussion zur österreichischen Außenpolitik am Dienstagabend an der Uni Innsbruck. Moderiert von Floo Weißmann, Außenpolitikchef der Tiroler Tageszeitung, diskutierten: die frühere Außenministerin Ursula Plassnik, Simon Lochmann, Leiter der Abteilung für Außenbeziehungen beim Land Tirol, sowie die PolitologInnen Franz Eder, Dekan der SoWi, und Lore Hayek, stv. Leiterin des Instituts für Politikwissenschaft.

Anlass für die Diskussion war das Erscheinen des „Handbuch Außenpolitik Österreichs“. Mit dem Nachschlagewerk versucht die Innsbrucker Politikwissenschaft, in Forschungslücken vorzustoßen und eine breiteren Debatte über das Thema anzuregen. Es ist als Open Source im Internet verfügbar (Verlag Springer VS, ISBN: 978-3-658-37273-6). (TT)

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