27 Verkehrstote seit Jahresbeginn

Acht Verkehrstote in der vergangenen Woche in Österreich

In Niederösterreich starben diese Woche die meisten Verkehrsteilnehmer.
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Alleine am Wochenende verunglückten fünf Verkehrsteilnehmer bei Unfällen tödlich. Fünf Personen kamen in der Vorwoche auf einer Autobahn ums Leben, drei auf einer Landstraße.

Wien – In Österreich hat es in der vergangenen Wochen auf heimischen Straßen acht Todesopfer bei sechs Verkehrsunfällen gegeben. Fünf Pkw-Lenker, zwei Mitfahrende und ein Lenker eines Klein-Lkw verloren in diesem Zeitraum ihr Leben, wie das Innenministerium am Montag mitteilte. Seit Anfang des Jahres bis zum 29. Jänner starben laut vorläufiger Statistik bereits 27 Menschen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 20, 2021 nur zehn Personen.

Alleine am Wochenende verunglückten fünf Verkehrsteilnehmer bei Unfällen tödlich. Fünf Personen kamen in der Vorwoche auf einer Autobahn ums Leben, drei auf einer Landstraße. Vier Tote gab es in Niederösterreich, drei in Kärnten und ein Opfer verstarb in der Steiermark. Als Hauptursache in zwei Fällen wird nicht angepasste Geschwindigkeit vermutet. Weiters gelten Vorrangsverletzung, eine Missachtung von Verboten, Überholen und Unachtsamkeit bzw. Ablenkung als Ursachen. Zwei tödliche Vorfälle waren Alleinunfälle und drei Verkehrstote waren ausländische Staatsangehörige.

Alleine bei einem Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen starben Samstagfrüh auf der Westautobahn (A1) bei St. Pölten in Fahrtrichtung Salzburg drei junge Männer.

VCÖ warnt vor Winterwetter

Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) warnte bei winterlichen Verhältnissen vor einem deutlich längeren Bremsweg auf Schneefahrbahnen und mahnte Lenker und Lenkerinnen, langsamer zu fahren und mehr Abstand zu halten. Zudem sollte bei diesen Witterungsverhältnissen vermehrt auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen werden. Für diese Woche sind weitere Schneefälle vorhergesagt.

"Der Bremsweg erhöht sich massiv bei Schnee und Eis. Als Faustregel gilt: Bei Schneefahrbahn das Tempo um die Hälfte reduzieren, großen Sicherheitsabstand einhalten und volle Konzentration auf den Straßenverkehr, also auch Hände weg vom Handy während des Fahrens", sagte VCÖ-Sprecher Christian Gratzer.

Bei Tempo 50 verlängert sich laut VCÖ der Anhalteweg (Reaktionsweg plus Bremsweg) bei winterlichen Fahrverhältnissen fast um das Dreifache von rund 21 Meter bei trockener Fahrbahn auf rund 58 Meter bei Schneefahrbahn. (APA)

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