🎿 Ski Alpin | WM-Kader

Sieben Tiroler Ski-Asse lösen das WM-Ticket für Meribel/Courchevel

Stephanie Venier konnte sich mit guten Cortina-Rennen noch für die WM empfehlen.
© TIZIANA FABI

Der ÖSV nominierte je zwölf Damen und Herren für die alpinen Titelkämpfe in Frankreich. Während aus Tiroler Sicht die Oberperferin Stepahnie Venier und der Milser Dominik Raschner noch auf den WM-Zug aufsprangen, müssen etwa der Flirscher Michael Matt und die Tuxerin Stephanie Brunner die WM vor dem TV verfolgen.

Innsbruck - Der Österreichische Skiverband (ÖSV) schöpft wie erwartet das volle Kontingent aus und hat 24 Athletinnen und Athleten für die alpinen Ski-Weltmeisterschaften ab kommenden Montag in Méribel/Courchevel nominiert. Die Quote wurde gleichberechtigt mit 12 Frauen und 12 Männern aufgeteilt, maximal 14 pro Geschlecht durften nominiert werden. Angeführt wird das Aufgebot von den drei Titelverteidigern Vincent Kriechmayr, Marco Schwarz und Katharina Liensberger sowie Manuel Feller.

"Nach Rücksprache mit den beiden Rennsportleitern Damen und Herren haben wir uns auf eine Aufteilung der Quote 12 zu 12 entschieden. Nicht zuletzt darum, um auch bei den Damen alle Disziplinen mit der vollen Quote besetzen zu können", erklärte ÖSV-Alpinchef Herbert Mandl. "Die Vorfreude ist groß. Wir freuen uns natürlich auf die Wettkämpfe."

Große personelle Überraschungen blieben aus. Nicht mit dabei sind zumindest vorerst erwartungsgemäß Nicole Schmidhofer, Stephanie Brunner, Michael Matt und Roland Leitinger. Auch der kürzlich genesene Daniel Danklmaier schaffte es - anders als Dominik Raschner - nicht mehr nach Frankreich. Verletzt fehlen etwa Max Franz, Christian Hirschbühl, Christian Walder, Katharina Gallhuber und Christine Scheyer. Änderungen sind noch bis nach dem Chamonix-Slalom der Männer am Samstag möglich.

Liensberger als größtes Sorgenkind

Bei der WM vor zwei Jahren in Cortina d'Ampezzo gewann der ÖSV acht Medaillen. Kriechmayr (Abfahrt, Super-G), Schwarz (Kombination) und Liensberger (Slalom, Parallel) sorgten für fünf Goldene, hinzu kamen einmal Silber und zwei Bronzene.

Das Männer-Team sieht Mandl auch dieses Jahr "sehr gut aufgestellt. Wir haben in jeder Disziplin ein bis zwei Kandidaten, die durchaus um Medaillen mitfahren können", betonte der Niederösterreicher. Anders gestaltet sich die Ausgangssituation bei den Frauen. "Speziell bei den Damen sind wir ganz klar hinter den Erwartungen. Nichtsdestotrotz glaube ich, bei Großereignissen kann viel passieren. Die Speedtruppe ist grundsätzlich gut aufgestellt."

Als größtes Sorgenkind gilt aktuell die zweifache Weltmeisterin Liensberger, die heuer bei Weitem nicht ihr Potenzial auszuschöpfen vermag. Hier hoffte Mandl, dass sich Liensberger "in den nächsten zwei, drei Wochen noch erfängt". (TT.com/APA)

ÖSV-Kader für die WM in Meribel/Courchevel

DAMEN (12)

  • GRITSCH Franziska (T)
  • HAASER Ricarda (T)
  • HUBER Katharina (NÖ)
  • HÜTTER Cornelia (ST)
  • LIENSBERGER Katharina (V)
  • ORTLIEB Nina (V)
  • PUCHNER Mirjam (S)
  • SCHEIB Julia (ST)
  • SIEBENHOFER Ramona (ST)
  • TIPPLER Tamara (ST)
  • TRUPPE Katharina (K)
  • VENIER Stephanie (T)

HERREN (12)

  • BABINSKY Stefan (ST)
  • BRENNSTEINER Stefan (S)
  • FELLER Manuel (T)
  • GSTREIN Fabio (T)
  • HAASER Raphael (T)
  • HEMETSBERGER Daniel (OÖ)
  • KRIECHMAYR Vincent (OÖ)
  • PERTL Adrian (K)
  • RASCHNER Dominik (T)
  • SCHWARZ Marco (K)
  • STRIEDINGER Otmar (K)
  • STROLZ Johannes (V)

Anmerkung: volles Kontingent von gesamt 24 Athleten und Athletinnen (maximal 14 pro Geschlecht)

Für Sie im Bezirk Innsbruck unterwegs:

Renate Perktold

Renate Perktold

+4350403 3302

Verena Langegger

Verena Langegger

+4350403 2162

Michael Domanig

Michael Domanig

+4350403 2561