Kleine und teure Wohnungen

Spott in Paris nach Wohnungsanzeige mit „gefühlten Quadratmetern"

Symbolbild.
© unsplash.com/Perkins

Paris – Eine Immobilienanzeige für ein Mini-Appartement in Paris, die mit der Angabe von "gefühlten Quadratmetern" die Größe aufgebläht hat, sorgt in Frankreich für spöttische Kommentare. "Die Immobilienmakler in Paris wissen nicht mehr, was sie sich ausdenken sollen", schrieb eine Nutzerin in den sozialen Medien zu der Annonce, in der das nach gesetzlichen Regeln abzüglich Dachschrägen und Treppe 11,53 Quadratmeter große Appartement mit "gefühlten 16 Quadratmetern" angepriesen wird.

"Antworte, dass du bereit bist, eine Miete von 100 Euro zu zahlen - gefühlte 1000 Euro", schrieb ein anderer Nutzer, wie der Sender BFMTV am Dienstag berichtete. "Es ist eine zwölf Quadratmeter große Wohnung nach dem Gesetz, aber wir haben an allen Wänden Spiegel angebracht, so dass es sich wirklich wie 70 bis 75 Quadratmeter anfühlt, wenn man in der Mitte sitzt, keine Sorge", schlug ein Dritter vor.

Das grundsätzliche Problem der sehr kleinen und teuren Wohnungen in der französischen Hauptstadt wurde von einem anderen so kommentiert: "Paris ist wirklich der Irrsinn, für die Miete eines schlechten Zimmers in Paris bezahlst du eine schöne Wohnung oder ein Haus in der Provinz, ich verstehe die Leute nicht, die davon träumen, in Paris zu leben." (APA/dpa)

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